Auf den Spuren des Heinrichs II. – und was danach kam: Höhepunkte des Barock. Eine Kulturreise nach Bamberg und Bayreuth anlässlich des Millenniums des Basler Münsters 
11. bis 15. Mai 2020 

Basel feiert 2019 das 1000-jährige Jubiläum der Erneuerung seines Münsters durch Kaiser Heinrich II. und seine Frau Kunigunde. Zusammen mit Bischof Adalbero II. weihte das Kaiserpaar die Bischofskirche am 11. Oktober 1019 ein und brachte weitere kostbare Geschenke mit. Begleitet von der Basler Kunsthistorikerin Dr. Rose Schulz-Rehberg reisen wir nach Bamberg, besuchen seine malerische Altstadt (Weltkulturerbestätte) und erforschen seine Schätze. Ebenso lernen wir die von spektakulären Barockbauten geprägte Kunstlandschaft seines Einzugsgebietes kennen.

Bamberger Dom

Kloster Banz (Photo: Reinhold Möller

REISEPROGRAMM

Tag 1, Montag, 11. Mai: Anfahrt über Schwäbisch Hall

 

Abfahrt von Basel um 8:00 mit komfortablem Reisebus. Mittagessen in Schwäbisch Hall mit Besichtigung der Michaelskirche. Um 18.00 Ankunft und Zimmerbezug in Bamberg: Gemeinsames Nachtessen und Abendgespräch „Heinrich II. und die Gründung des Bistums Bamberg“.

Tag 2, Dienstag: Bamberg

Vormittags: Geführte Erkundung der Bamberg, der Wahlheimat Heinrichs II. und Zentrum des von ihm gegründeten Bistums. Individuelles Mittagessen.

Nachmittags: romanischer Dom mit Grab Heinrichs und Kunigunde von Tilmann Riemenschneider, Bamberger Reiter. Nach einer Pause Führung im Diözesanmuseum (Führung durch Direktor Dr. Holger Kempkens).  Gemeinsames Nachtessen.

Tag 3, Mittwoch: Schloss Pommersfelden und der „Gottesgarten“ Kloster Banz und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen

 

Vormittags: Schloss Pommersfelden, erbaut 1711-1718 für Lothar Franz von Schönborn, Fürstbischof von Bamberg  durch Johann Dientzenhofer mit sensationellem Treppenhaus, Vorbild für die Würzburger Residenz von Balthasar Neumann.

 Nachmittags: Kloster Banz. Zankapfel zwischen Bamberger und Würzburger Geistlichkeit. Erbaut ab 1698 durch die Brüder Dientzenhofer, fantastisch neuartige Raumgestaltung des Hochbarock. Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen 1743-1773 (Balthasar Neumann). Reiche Rokokoausstattung in Vollendung. Nachtessen und Übernachtung in Bamberg.

Tag 4, Donnerstag: Bayreuth – weltliche Fürstenpracht des Barocks im Bistum Bamberg

Vormittags: Besuch der Eremitage, eines Landschaftsparks des 18. Jahrhundert (ab 1715) mit spektakulären Bauten und Wasserspielen. Gemeinsames Mittagessen.

Nachmittags: Führung im Zentrum, Altes und Neues Schloss, Markgräfliches Opernhaus (1744-1750, seit 2012 Weltkulturerbe). 

Nach dem gemeinsamen Abendessen geniessen wir das Konzert im Opernhaus. Eindrucksvoll und atemberaubend erzählt Monteverdis Oper "L'incoronazione di Poppea" von der Liebe zwischen Kaiser Nerone und seiner Geliebten Poppea. Eine Tragödie in deren Zentrum sich Liebe und Hass gegenüberstehen, Eifersucht und Rache nicht voneinander zu trennen sind und der Tod auf Geheiß erfolgt. Ein Meisterwerk des italienischen Barock, das den amourösen Intrigen einer herrschenden Klasse trotzt und dabei zeigt, dass es die Liebe ist, die über allem an-deren den Lauf der Dinge bestimmt. 
Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ wird bei der Musica Bayreuth in einer Produktion des Tyl Theater Pilsen zu erleben sein.

Tag 5, Freitag, 15. Mai:  Rückfahrt in die Schweiz mit Halt im Schwetzinger Schlosspark (Weltkulturerbe)

Eingeschlossene Leistungen

  • Busfahrt Basel – Bamberg – Basel im komfortablen Reisebus

  • Vier Übernachtungen in einem Hotel gehobener Mittelklasse mit Frühstück

  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

  • Alle Mahlzeiten und Getränke

  • Kunsthistorischer Vortrag 

  • Kunsthistorische Begleitung während der Reise: Frau Dr. Rose Schulz-Rehberg

  • Deutschsprachige Reiseleitung 

  • Opernkarten 1. Kategorie (Monteverdis Oper "L'incoronazione di Poppea") im Markgräflichen Opernhaus

 

Preis: Fr. 1,590.- pro Person bei der Doppelbelegung des Zimmers

Zuschlag Einzelzimmer: Fr. 190.-

 

Buchungsschluss: 1. Februar 2020 

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