Saragosa: das Barocke
Aragon

25 Jahre jung, zurückkehrend von der Italienreise malt Goya die Fresken in Basílica del Pilar de Zaragoza. Sie ist die grösste und eine der wichtigsten Barockkirchen Spaniens und die Konkathedrale des Erzbistums Saragossa. Ihre Schutzherrschaft geht auf eine Überlieferung zurück, nach der die Jungfrau Maria,  am 2. Januar des Jahres 40 n. Chr. dem Apostel Jakobus dem Älteren auf einer Säule oder einem Pfeiler  erschienen sei. Somit auch der Name der Kirche (Säule: In  spanisch "pilar")

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Fondación 
Ibercaja Saragosa

In diesem Renesance Gebäude, mit einem schönen Innenhof sind Die vier Serien vollständiger Stiche des aragonischen Künstlers zu sehen. .

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Castilla y Leon 
& die christliche Tradition Spaniens

Nach Catalayud auf unseren Weg   nach Madrid, liegt das Städtchen Burgo de Osama, mit einer der besterhaltenen gotischen Kathedralen Spaniens. In der Nähe wurde Domenico Guzmàn geboren und hier heilig gesprochen. 

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Prado Museum

Das Museum beherbergt die grösste Sammlung von Goya, Velasquez und anderen spanischen, italienischen und flämischen 

Meistern. Hier muss man sich Zeit nehmen und die Muse finden. Das Herz und die Seele der Sammlung sind die Kunstwerke den spanischen Habsburgs (1516-1700) und hier lernt man sie am einfachsten kennen     

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Palacio
Liria

Jeder kennt das Goya Bildnis der Herzogin von Alba, in ihren opulenten weissen (1795) und Trauerenden schwarzen Kleid (1797). Palacio Liria ist die Madrider Residenz von den Herzogen von Alba    

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Palacio
Real 

Nicht nur die imposante Kuppel ist ein Grund diese Kirche zu besichtigen. Als junger akademischer Maler schuf hier Goya ein grossartiges Altarbild mit Hl. Bernhard von Siena, an Alfonso V.  predigend. Goya ist schon seines Erfolges bewusst. Am Rand des Bildes schaut es aus der Menschenmenge hinaus.     

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Die Goya Kuppel

Der programmatischen Darstellung der himmlischen Bezirke entsprechend, sind die Bilder an die etwa vierzig Meter hohen Decken der Kathedrale freskiert, so dass der von unten hinauf schauende Betrachter die Pole der christlichen Weltordnung anschaulich wahrnehmen kann. Der strukturanalytische Zugriff auf Goyas frühe Deckenbilder bewährt sich im Vergleich mit der italienischen Tradition der Deckenmalerei der Frühen Neuzeit und ihrer „spanischen“ Transformation.

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Aragon und die maurische Tradition

Es handelt sich hierbei um eine typisch maurische Bauweise islamischer Tradition im Dienste der christlichen Architektur, die sich durch ihre dekorativen Elemente an den reichverzierten Mauern und Decken von grosser Plastizität und außergewöhnlicher Schönheit auszeichnen. Nächtigen in Catalayud

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Königliche Wandteppich-manufaktur

Die im 18. Jahrhundert von Philipp V. gegründete Königliche Teppichmanufaktur birgt eine umfangreiche Sammlung von Gobelins, Teppichen und Vorlagen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Hier arbeitete Goya zwischen 1775-1780 auf seinem Weg zum spanischen Hofe. 

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Plaza Major 
Madrid

Durch Madrid flanieren heisst die Ecken besuchen wo Goya seine Majas und Majos (Mädchen und junge Männer aus dem einfachen Volk) begegnete. Viele seine Kartonen, mit dem einfachen Leben des einfachen Volkes wurden als die Wandteppiche für die adelige Residenzen produziert (heute in Prado besichtigt)    

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Tapas inSobrino de Botin

Das älteste Restaurant in Madrid und der Welt (1725). Hier arbeitete Goya als Kellner und über das Restaurant berichtete Hemingway. Der Spanferkelbraten ist ein von den Spezialitäten des Hauses. Allerdings immer mit Tapas beginnen und vielleicht einen roten Vino de la Tierra, beispielsweise VdlT Bajo Aragón, begleiten.     

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