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Venedig und Dubrovnik, die mächtigen Republiken auf der Seidenstrasse  

Kunstgespräch und kunsthistorische Reise ins 15. und 16. Jahrhundert: Der Kunsthistoriker Fabian Felder führt in den mittelalterlichen Austausch zwischen dem Abendland und dem Osten ein, mit einem Rückblick auf die grossen venezianischen Maler. Dazu wird eine Reise nach Venedig, Dubrovnik und in das orientalische Hinterland vorgestellt. Anschliessend Apéro mit geselligem Gedankenaustausch.

Gentile Bellini: Prozession auf der Piazza San Marco, 1496

Gian Battista Alberti, das Testauge und das Quid Tum Motto

Das in der Schriftart Capitals Quadrate, im flachen Relief hineingeschriebene QVID TVM (ausgesprochen: quid zum, Motto des grossen Renaissance Architekten und Kunst-Theoretikers Gian Battista Alberti (1404-1472), lässt sich heute mit der Fragestellung "Was weiter" oder "Was folgt(e) darauf" übersetzen. Das fliegende Auge symbolisiert den Wunsch und die Kraft des Renaissance-Menschen, sich mit seinen Sinnen, den Flügeln der Fantasie und der Neugierde an das Göttliche heranzutasten. 

Andrea Palladio, ein Italiener im Weissen Haus

Ausgehend von Italien beeinflusste der palladianische Stil ab dem 17. Jahrhundert auch die Baukunst in den protestantischen Ländern Nordwesteuropas und Amerikas. Jacob van Campen gilt als Begründer des Palladianismus in den Niederlanden. Im England des frühen 17. Jahrhunderts wurde er vor allem durch die Bauten von Inigo Jones bekannt. Dazu gehören unter anderem das Banqueting House in London und Queen’s House in Greenwich. Im frühen 18. Jahrhundert griffen liberale Landbesitzer auf palladianische Villen-Modelle zurück.