MANIERISMUS: LANGE HÄLSE VON FREMDER HAND

20. September 2022: 19.30 Uhr, Orell Füssli, Freie Strasse 17, Basel

Überlängte Hälse, kapriziöse Handstellungen und kaum zu entziffernde Bildinhalte. In der Nachfolge Michelangelos bildete sich in Italien im 16. Jahrhundert eine eigenwillige Art von Kunst heraus, die gemeinhin als Manierismus bezeichnet wird. Während dieser Epoche immer etwas Negatives, etwas Übertriebenes und Künstliches anhaftet, betrachten wir den Manierismus in diesem Kunstgespräch gar nicht als eigenen Stil, sondern vielmehr als Denkform, deren eigene Geschichte es verdient, betrachtet zu werden. Was ist unter diesem Vorzeichen Manierismus? Und gibt es auch nachfolgende Manierismen? 

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