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Gotische Kostbarkeiten im nahen Elsass entdecken; und etwas Romanik

 

Tagesausflug nach Thann, Altthann und Guebwiller.

Kunsthistorische Begleitung Dr. Rose Schulz-Rehberg

15. Juni 2019

 

 

Nur eine knappe Stunde entfernt von Basel finden sich im Elsass gotische Baudenkmäler ersten Ranges. In Thann, gelegen an der elsässischen Weinstrasse am Fuss der Vogesen, spiegelt der Bau des Theobaldsmünsters die gesamte Entwicklung des gotischen Stils wider. Zur Vollendung des 1320 begonnenen Baus der Stiftskirche holte sich der Rat von Thann den Steinmetzmeister Remigius oder Ruman Faesch aus Basel.

Er schuf für die Kirche nicht nur originelle Gewölbe, die überall grosse Aufmerksamkeit erregten, sondern vollendete dort 1516 auch den jüngsten und letzten der Kirchtürme der Gotik überhaupt. Dieser Turm wird in einem Spruch folgendermassen gerühmt: Der Turm des Strassburger Münsters ist der höchste (142m), der von Freiburg der dickste (116) und Thann der schönste (78m). Bis zu seinem Tod war Faesch in Thann als Stadtbaumeister tätig und hinterliess auch mehrere Profanbauten. 

Gleich nebenan, in Altthann, befindet sich ein uraltes Marienheiligtum, das im 19. Jahrhundert zur Erinnerung an das früher dort befindliche Kloster der Dominikanerinnen dem Heiligen Dominikus geweiht wurde. Auch dort wurde Remigius Faesch als Baumeister eingesetzt. Die Kirche beherbergt unter anderem einen wunderbar erhaltenen Zyklus von farbigen Glasfenstern aus dem 15. Jahrhundert und ein figurenreiches Heiliges Grab aus der Zeit um1490. Damit verdeutlicht sich eine weitere Facette der spätgotischen Kunst des 15. Jahrhunderts. 

 

Im nahen Guebwiller, das ebenfalls an der Weinstrasse liegt, hat sich das Dominikanerkloster aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts fast vollständig erhalten. Ein grosser Kreuzgang mit Klostergebäuden schliesst an die hohe Klosterkirche an. Mit ihren Ausmassen, ihrer schlichten architektonischen Gestaltung, ihrem Lettner und den zahlreichen erhaltenen Wandmalereien vermag sie einen prägnanten Eindruck mittelalterlicher Bettelordensarchitektur zu vermitteln.

Reiseprogramm 

08:30      Abfahrt ab Basel Sbb (Meret Oppenheim-Strasse) 

09:30      Ankunft Thann, Kaffeepause in einem Salon de Thé 

10:00      Münster Thann, anschliessend Spaziergang durch Thann 

12:15      Besichtigung St. Dominique Altthann 

13:00      Fahrt nach Guebwiller 

13:20      Mittagessen im Restaurant l’Ange 

14:45      Besichtigung Dominikanerkloster und -kirche mit Kreuzgang und Kapelle Spaziergang durch Guebwiller und      

                Besuch der romanischen Kirche St. Léger und der Abteikirche von Murbach 

17:00      Besuch einer Confiserie mit Kaffeepause 

17:20      Rückfahrt (Ankunft Basel 18:30) 

Leistungen

•    Fahrt im komfortablen Reisebus der Firma Stiefvater Reisen

•    Mittagessen

•    Kunsthistorische Begleitung durch Frau Dr. Rose Schulz-Rehberg

•    Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

Preis: CHF 190.- p. Person 

Buchung und Beratung: KOJICH REISEN ZUR KUNST, info@reisenzurkunst.ch Tel. 061 643 72 15 / Email: info@reisenzurkunst.ch Buchungsschluss: 1.6.2019

 

Programm-Highlights:

Führung durch die Caravaggio und Bernini Ausstellung (Kunsthistorisches Museum)

Wiener Barock (Führung und Besichtigungen, 1/2 Tag)

Wiener Kaffeekultur und Kunstgespräche mit Fabian Felder (Kunsthistoriker)

Führung hinter den Kulissen: die Oper oder Theater an der Wien 

Flug ab/an Basel

2 Übernachtungen im 4**** Hotel

Detailprogramm und Preise: info@reisenzurkunst.ch

Die international angelegte Ausstellung präsentiert erstmals ein großes und überwältigendes, visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im Zentrum steht dabei das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) [...] Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor: faszinierende Werke voller Dramatik, intensiver Leidenschaft, starker Bewegung und farbintensiver Theatralik. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer neuartigen Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil in Rom für Furore sorgten. 

 

Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen Umwälzungen, die in der heiligen Stadt zwischen 1600 und 1640 stattfanden und weitreichende Auswirkungen auf ganz Europa hatten. In diesen Jahrzehnten wurde die Stadt zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche talentierte Künstler, die aus Florenz, Neapel und der Lombardei, aber auch aus Frankreich und den Niederlanden kamen, um von der günstigen Auftragslage zu profitieren. In sehr kurzer Zeit wurde Rom zu einem blühenden Zentrum neuartiger Ideen und Erfindungen. Charakteristisch für diese Epoche, die man später als Frühbarock bezeichnen wird, ist eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter den Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca) oder die persönlichen Freundschaften belegen. 

Die Ausstellung erhofft sich durch die Zusammenschau von Malerei und Skulptur neuartige Perspektiven auf die römische Kunstlandschaft des frühen 17. Jahrhunderts. Eine vergleichbar groß angelegte Auswahl herausragender Kunstwerke dieser Zeit hat es außerhalb Italiens bislang nicht gegeben. 

Text Quelle: Kunsthistorisches Museum