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  • Kojich & Felder Reisen zur Kunst

Sieben Gründe, Turin zu besuchen

Aktualisiert: 20. Mai 2023

1 . Turin ist eine Kunst- und Kulturstadt, die im 17. und 18. Jahrhundert unter dem Haus Savoyen zu einer der schönsten barocken Städte Italiens geworden ist. Ausgestattet mit dem Charme vergangener Zeiten überrascht und bezaubert es mit seinen prächtigen Königspalästen, prestigeträchtigen Plätzen, international bekannten Kirchen und Museen.



2. Das Ägyptische Museum beherbergt nach Kairo die bedeutendste Sammlung altägyptischer Kunst und Kultur. Dieses Museo Egizio in der Via Accademia delle Scienze Nr. 6 ist mit fast 200 Jahren das älteste seiner Art. Die Sammlung geht unter anderem auf die Zukäufe von Carlo Felice, König von Sardinien-Piemont, im Jahre 1824, zurück.



3. Turin verführt mit seiner diskreten Art, nicht zu sehr aufzufallen. Das historische Zentrum ist dank seinem antiken schachbrettartigen Plan überschaubar und leicht zu Fuß zu besichtigen. Besonders charmant sind die barocken Innenhöfe. Der Adel musste die Fassaden seiner Residenzen dem strengen königlichen Stadtbauplan unterordnen. Für die Inennhöfe aber hatte man freie Hand.



4. Die Energie, die man für Stadtbesichtigung braucht, liefert ein Bicerin, eine leckere Mischung aus Kaffee, Chocolade und Milchkreme, die man nur in Turin bekommt. Die Bar Pepino (Piazza Carignano, 8) ist eine wunderbare Adresse, um diese Köstlichkeit kennen zu lernen. Übrigens, hier wurde das Eis am Stiel entdeckt.



5. In Turin kann man sich wunderbar an seine ersten Italien-Ferien erinnern - frischt verliebt oder mit Kindern. Im FIAT Museum (AUTOM) sieht man Exponate aus den 60-er, 70-er und 80-er Jahren, mit denen man Richtung Bella Italia fuhr. Übrigens, nach Turin reist man sehr bequem mit der Bahn.



6. Ein Spaziergang bei Sonnenuntergang auf der Testpiste in Lingotto, der ehemaligen FIAT-Werkstätte, ist ein besonderes Erlebnis. Die Produktionsanlage war die größte und fortschrittlichste ihrer Zeit. Zudem besaß sie einen Rundkurs auf dem Dach, der über einen Kilometer lang ist. Die fertigen Fahrzeuge konnten so direkt nach der Produktion auf das Dach gefahren werden, um Testrunden zu absolvieren. Heute ist es auf der Piste still und statt der rasenden Fahrzeuge sind dort die Bauten des Stararchitekten Renzo Piano zu bewundern.



Neben der futuristischen "Bubble" hat Renzo Piano 2002 auch eine hängende Struktur gebaut, um die 25 außergewöhnlichen Meisterwerke aufzubewahren, die Giovanni Agnelli und Marella Caracciolo gesammelt haben (u.a. Matisse, Manet, Picasso, Balla und Modigliani).



7. Turin ist eine gastronomische Hochburg. So ist es ein Erlebnis, sich über Mittag im historischen Ristorante Cambio hinzusetzen, einem Ort wo, sich schon die italienischen Parlamentarier im 19. Jahrhundert verwöhnen liessen.


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