Ein Tagebucheintrag aus Umbrien


Nach Stau auf der Autobahn bei der Anreise und einer erholsamen Nacht in Arezzo, beginnt unser Reiseabenteuer. Das Hotel Continentale liegt an der ruhigen Piazza Guido San Monaco, aber in wenigen Stunden wird es aber hektisch werden, denn wie an jedem ersten Wochenende des Monates, findet hier die fiera dell'antiquariato statt.

Die Heilige Maria Magdalena von Piero della Francesca im Dom von Arezzo beobachtet uns geduldig, während unsere Reiseführerin Claire Bour mit gleicher Geduld von diesem Maler der Frührenaissance mit seinen stillen Formen berichtet. Einzig der Benediktiner wird langsam ungeduldig, er wird bald die Messe zelebriert. Auch die Pieve, die Pfarrkirche der Stadt, ist ein Besuch wert: Seit Kurzem ist das spätmittelalterliche Polyptychon von Pietro Lorenzetti in der Kirche ausgestellt.



Am Abend erreichen wir die Abtei San Pietro in Valle, doch eine Abtei ist dieser Ort schon lange nicht mehr. Vielmehr ist sie ein unvergessliches Hotel und wird unser Ausgangspunkt für unsere Erkundungstouren durch Umbrien sein. Der lange Tisch mitten in der Natur lädt dazu ein, die Eindrücke des Tages beim Abendessen auszutauschen. Die Stille wird nur von den Zikaden "gestört". Am morgen werden die müden Knochen mit Blanca beim Yoga wieder in Bewegung gebracht. Nach dem Frühstück geht die Reise weiter.


Unsere Reise kommt am fünften Tag nach Orvieto, wo wird von herrlichem Wetter mit 34 Grad und den aussergewöhnlichen Fresken von Luca Signorelli im Dom der Stadt erwartet werden.


Nach einer letzten Station in Padua, kehren wir zurück nach Basel. Die Reise hat uns die Verbindung von Kultur und Natur, von Menschen und Städten und von Arbeit und Genuss näher gebracht. Wir sahen wunderbare Landschaften, traumhafte Kirchen und assen an unvergesslichen Orten. Zufrieden kommen wir in Basel an.







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