Mittelalterliche Handelsstrassen, lombardische Romanik und heutiger Genuss

Am 11.-12. Juni sind wir in den Tessin gereist und haben uns mit den mittelalterlichen Handelsstrassen beschäftigt, welche die romanische Baukunst aus der Lombardei in die Tessiner Alpentäler gebracht haben. Darüber hinaus hat die Säumerei auch Geld in die landwirtschaftlich geprägte Region gespült, was vor allem im 15. Jahrhundert zu wunderbaren Wandmalereien in den Kirchen geführt hat. Bei all diesen wunderbaren Kirchenbauten haben wir aber nicht vergessen, auch dem leiblichen Wohl zu frönen. Die Leidenschaft, mit der wir uns der Kunst gewidmet haben, setzte sich in einem erfrischenden Aperitif mit Passionsfrucht fort. Das Ristorante Stazione in Intragna wird seit 50 Jahren von einer Baslerin betrieben, das Ambiente ist aber durch und durch von der Tessiner Tradition und dem atemberaubenden Blick ins Centovalli Tal geprägt. Lediglich auf der Butter ist uns der Baslerstab ins Auge gestochen. Bei dieser grossen Tafelrunde weit über dem Talgrund fühlte man sich für einen kurzen Moment dem Himmel ganz nah.



Wir haben an diesen zwei Tagen gelernt, dass sich schon im Mittelalter Kolonnen am Gotthard gebildet haben. Wir waren aber vom Glück gesegnet und wurden sowohl auf den modernen als auch auf den mittelalterlichen Wegen von Menschenmassen verschont.






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