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Impressionen einer Reise zum Impressionismus

  • Kojich Reisen zur Kunst
  • 2. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Aug.


Bei unserer letzten Reise sind wir auf den Spuren der Impressionisten durch die Normandie gereist: Le Havre, Étretat, Dieppe und Rouen. Das Hotel in Le Havre, von dessen Zimmer aus Monet im November 1872 das Bild „Impression, Soleil levant” malte, steht nicht mehr. Die Alliierten haben es, wie fast die gesamte Stadt, Anfang September 1944 dem Erdboden gleichgemacht. In den 50er Jahren ist eine neue Stadt mit der Handschrift von Auguste Perrot auferstanden. Währenddessen ist jeden Morgen die Sonne über dem Hafen von Le Havre aufgegangen. Auch an einem Julimorgen vor unserer Rückreise in die Schweiz. Hier ist ein Bild der Sonne, aufgenommen aus meinem Hotelzimmer. Eine Hommage an die Stadt, in der Monet ab der Mitte der 1850er Jahre seine ersten Bilder malte. Die Ausstellung  "Monet in Le Havre"  im Musée d’art moderne André Malraux – MuMa ist noch bis zum 17. September zu sehen.




Le Havre ist zwar keine schöne Stadt, aber sie ist nicht nur wegen des Museums und Claude Monet eine Reise wert. Architektonisch hat Auguste Perrot hier eine humane, offene und interessante Stadt gebaut, die irgendwie an die „città ideale” aus der Renaissance erinnert: Sie ist ordentlich angelegt und hat einen klaren Schwerpunkt, an dem man sich immer orientiert: die Saint-Joseph-Kirche. Auch die Schiffe, die nach Le Havre steuern, sehen diesen "Leuchtturm am Atlantik" lange bevor sie den Hafen erreichen.


Wenn die aus Beton erbaute St.-Joseph-Kirche mit ihren 107 Metern etwas zu nüchtern und ablehnend wirkt, wird man durch die Farbigkeit der 13.000 Glasfenster schnell eines Besseren belehrt.




Natürlich haben wir auch das ikonische Étretat und die Alabasterküste besucht. Mit dem Sonnenuntergang über dem Atlantik hatten wir leider kein Glück, da der Himmel bedeckt war. Dafür gab es im Dorf ungewöhnlich wenige Touristen. So konnten wir das sich immer ändernde Licht der Atlantikküste und der Klippen, die die Impressionisten bekannt machten, lange und nahezu ungestört betrachten. Und wir konnten uns die Bilder von Claude Monet, Camille Pissarro, Eugène Boudin (Monets Lehrer), Gustave Courbet und Johan Barthold Jongkind noch einmal vor Augen führen.




Gerne organisieren wir diese Reise auch exklusiv für Sie und Ihre Freunde. Schreiben Sie uns einfach an info@reisenzurkunst.ch mit dem Vermerk „Normandie“. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Karl Daubigny Falaises au soleil couchant, Musée de Dieppe, 1880 ca.
Karl Daubigny Falaises au soleil couchant, Musée de Dieppe, 1880 ca.

 
 
 

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